Study hard, party harder
- robin5556
- 5. März 2019
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 12. Sept. 2019
Bevor ich meinen Blogeintrag richtig starte, denkt daran, der Titel sollte mit Humor genommen werden. Ein Auslandssemester an der UCSD ist kein reines Spasssemester. Dafür wäre das ganze in meinen Augen auch zu teuer. Trotzdem kommt der Spass auf keinen Fall zu kurz und darum soll es in diesem Artikel schliesslich ja auch gehen.
Das Uni-Leben in den USA ist sehr facettenreich. Feiern gehört da auf jeden Fall dazu. Und ja, was darf bei einer Homeparty definitiv nicht fehlen? Ganz klar, die traditionellen Red Cups. Du hast noch nie davon gehört? Dann solltest du dich besser vor deinem Flug in die USA nochmals informieren. Diese ansehnlichen Becher aus Plastik erfüllen nur einen Zweck. Spiel, Spass und Freude! Beer Pong, Rage Cage - eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die Red Cups kommen gefühlt in jeder Situation zum Einsatz. Insbesondere aber bei Homeparties gehören sie fest dazu. Und die Homeparties sind fester Bestandteil eines Studiums in den USA. Das geile daran, man lernt super easy neue Leute kennen. Ich kann mich noch bestens an meine erste Homeparty erinnern. Ein paar Leute, die ich an den ersten beiden Einführungstagen kennengelernt habe, haben in Pacific Beach eine Party geschmissen. Ein Willkommens-Tequila in neuer Umgebung, fremde Leute und geile Stimmung waren der perfekte Einstieg in mein Auslandssemester. Mit vielen Leuten von dieser Party hab ich übrigens auch nach meiner Rückkehr in die Schweiz weiterhin regelmässig Kontakt. In meinen Augen ist das einer der Hauptvorteile eines Auslandssemesters. Für längere Zeit alleine weit von zuhause entfernt zu sein, "zwingt" einen gewissermassen dazu mit neuen Leuten in Kontakt zu treten. Was heisst Zwang. Ich habe das vollkommen genossen. Ich hab so viele Leute von überall auf der Welt kennengelernt, sowohl während meiner Zeit in San Diego als auch auf meinen späteren Reisen. Ein absolutes Highlight für mich.
Aber nochmals zurück zu den Parties. Ich habe in meiner Wohnung auch zwei Homeparties geschmissen und prompt zwei Warnings von Anatolia erhalten, weil sich die Nachbarn wegen der Ruhestörung beschwert haben. Ach übrigens, drei Warnings und ihr seid raus aus eurer Wohnung. Das sollte ich an der Stelle vielleicht noch erwähnen. Aber kein Problem. Danach hiess es einfach gleiche Party, andere Location. Es gibt genügend Auswahl, wenn man Leute kennt oder diese Leute Leute kennen etc. Ihr wisst schon was ich meine. Und sowieso, ein bisschen Abwechslung schadet nie. Ich war durchaus auch mal auf Homeparties, bei denen die Polizei uns einen Besuch abgestattet hat. Das hört sich im ersten Moment schlimmer an als es eigentlich ist. Grundsätzlich lösen sie nur die Party auf. Das wars. Dein Freund und Helfer eben. Nur diejenigen unter euch, die in den USA noch minderjährig sind, sollten etwas aufpassen.
Insgesamt verbinde ich mit den Homeparties viele lustige Abende in guter Gesellschaft, tolle Menschen, sportliche Ereignisse unter turnierähnlichen Verhältnissen und deepe Gespräche. Einfach gesagt, viele bombastische Erinnerungen.

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